Mittwoch, 31. Oktober 2012

Jahresreise der PARAGONE-Mitglieder an den Golf von Neapel



Über 40 Skulpturenfreunde trafen sich am 26. Oktober 2012 abends in der Pizzeria Mattozzi, eng war‘s, kindskopfgroße echte Büffel-Mozzarella, frittierte Fische und Meerestiere und – in der Mutterstadt der Pizza – ebendiese stimmten bei noch milden Temperaturen auf Neapel und den Golf ein.

Der Ernst des Lebens begann am nächsten Morgen in S. Giovanni Carbonara: die Geschichte des Hauses Anjou mit den passenden Grabdenkmälern, der Dom S. Gennaro und S. Lorenzo Maggiore forderten die ganze Aufmerksamkeit.

Das Wetter wurde schlechter, es regnete und stürmte, so dass der Ausflug nach Capri am nächsten Morgen wegen unsicherer Fährverbindungen kurz vor der Absage stand. Demokratisch entschieden: wir fuhren nach Capri , erklommen den langen Weg hinauf zur Villa des Tiberius, zu der wir uns, da überraschend geschlossen, illegal Zutritt verschaffen mussten. Mitten in Ulrich Sinns Vortrag platzte der wüst schimpfende Aufsichtsbeauftragte, der aber schnell mit einigen Euros beruhigt werden konnte.

Mit dem Bus fuhren wir nach Oplontis zur Villa di Poppea am Fuße des Vesuvs, sahen die Ausgrabungen von Herkulaneum einschließlich der heute beeindruckend tief liegenden Villa die Papiri unter Führung von Dott.ssa Maria Guidobaldi.

Im Archäologischen Nationalmuseum glänzten Ulrich und Friederike Sinn und Christiane Vorster und verhalfen zur strukturierten Orientierung in einem übervollen Museum.



Es folgten weitere Kirchen und Gräber, auch solche der Familie Anjou, auf die Stefan Heinemann immer wieder hinwies, wir besuchten Julia Schellongs Onkel, einen wichtigen neapolitanischen Heiligen in San Gesu Nuovo und verbrachten einen langen Nachmittag in der ausladenden Galleria Capodimonte, bevor die Unermüdlichen am Mittwoch Vormittag unter Friederike Lohses sachkundiger Führung noch den Zusammenhang zwischen Dresden-Hellerau und Neapel in der Stazione Zoologica Anton Dohrn mit den Fresken von Hans von Marees erfahren konnten.


(Anmerkung der Postillenredaktion: Stefan Heinemann  sei herzlich gedankt für diesen kleinen Reisebericht; vor allem aber sei ihm und Julia und Sebastian Schellong, Christiane Vorster, Friederike Lohse, Friederike und Ulrich Sinn gedankt für die perfekte Vorbereitung und exzellente Durchführung dieser unvergesslichen Neapelreise, die erheblich zur  Steigerung der „corporate identity“ von PARAGONE Dresden beigetragen hat!)

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